Als vitaminreiche Ernährung von Papageien und
Groß- und Kleinsittichen sind Gemüse,
Grünfutter, Obst, Quellfutter, Keimfutter,
Kochfutter, Kräuter, Einzelsaaten und Beeren
unentbehrlich und in der Vielfalt nachstehend aufgeführt:
Probieren Sie aus, was Ihr Papagei mag - je abwechslungsreicher
Sie füttern, desto weniger Ernährungsfehler
können Sie verursachen!
Bei manchen Papageien, die nur Körnerfutter
kennen und nie Obst, Gemüse, Kräuter,
Koch- und Keimfutter sowie tierisches Eiweiß
angeboten bekommen haben, bedarf es etwas Geduld,
möglicherweise sogar einige Monate. Nicht verzweifeln,
wenn Sie täglich alles unangerührt wegschmeißen
müssen, und immer wieder die gesündere
Nahrung anbieten. Hat der Papagei einmal in gesündere
Nahrung hineingebissen und Sie haben seinen Geschmack
getroffen, wird er aus Neugier auch andere gesündere
Nahrung probieren.
Bedenken Sie: Bei reiner Körnerernährung
hat der Papagei ein Defizit an Vitaminen und Mineralien.
Dieses Defizit sollte schnellstmöglich ausgeglichen
werden. Hierfür eignet sich hervorragend das
ausgezeichnete RU•O•PET Multivitaminpräparat
Multi Vitasol-V, dessen ausgewogene Zusammensetzung
von 18 lebenswichtigen Vitaminen sowohl mit dem
Trinkwasser als auch über frisches Gemüse,
Früchte und Körnerfutter verabreicht werden
kann.
Weitere wesentliche Eigenschaften
Bei Gaben von Multi Vitasol-V über das Trinkwasser
wird durch ein angenehmes homogenes Aroma und guten
Geschmack eine sehr große Akzeptanz bei Papageien
erzielt, das geschmacklich veränderte Trinkwasser
nicht zu meiden.
Die wirkungsvolle flüssige Zusammensetzung
von Multi Vitasol-V ermöglicht das Eindringen
in frisches Gemüse, Früchte, Körner-,
Quell-, Keim- und Kochfutter oder haftet an der
Nahrung an.
Ferner ist dieses Multi Vitasol-V Präparat
zur oralen Prophylaxe und Therapie von Vitamin-Mangelerkrankungen
wie Abwehrschwäche zu empfehlen.
Zum Beispiel führt Vitamin-A-Mangel bei Schimmelpilzinfektion
(Aspergillose) zu ungehindertem Wachstum von Pilzrasen
und -Knoten in Lunge und Luftsäcken. Empfehlenswert
ist es auch bei Rachitis, Osteomalazie (Knochenweiche),
unspezifischen Fruchtbarkeitsstörungen, zur
Erzielung besserer Aufzuchtergebnisse, bei Klimawechsel,
Transportbelastungen, der Mauser, Futterumstellungen,
nicht ausgewogener Ernährung, Parasitenbefall,
Federrupfen (wenn diese nicht haltungs- oder psychisch
bedingt sind) sowie bei allen besonderen körperlichen
Belastungen.
u.v.m. Aber auch Dosenobst und Dosenmais werden
gerne angenommen.
Nach einer Fremdinformation soll keine Avocado angeboten
werden, da diese Frucht Stoffe enthalten soll, welche
für Papageien schädlich sind!
Früchte, Beeren, Gemüse, Grünfutter
und Kräuter gründlich abwaschen. Kernobst
ohne Kerngehäuse füttern, da im Kerngehäuse
Pilzsporen sein könnten. Alle Futtersorten
in Raumtemperatur anbieten!
Quellfutter
Pro Vogel ca. zwei Esslöffel Mischung 1 Quellfutter
für Papageien und Großsittiche oder Mischung
2 Quellfutter für kleine Sittiche in ein Sieb
füllen, gründlich mit heißem Wasser
spülen und 6 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen.
Das aufgequollene Quellfutter erneut gründlich
mit heißem Wasser abspülen, abtropfen
lassen und anschließend dem Vogel anbieten.
Das Quellfutter kann hervorragend mit dem Multivitamin
Multi Vitasol-V angereichert werden.
Keimfutter
Vorgehensweise wie bei Quellfutter (gleiche Super-Saat-Mischung
1 oder 2, Quellfutter), jedoch nach dem Abspülen
weitere 24 Stunden in einem Sieb bei Raumtemperatur
keimen lassen, gelegentlich mit warmem Wasser benetzen,
damit das Korn nicht austrocknet. Vor dem Verfüttern
das Keimfutter erneut gründlich mit heißem
Wasser abspülen, gut abtropfen lassen und anschließend
das gekeimte Futter dem Papagei reichen. Sind die
Keimlinge länger als 3 mm aus dem Korn heraus,
werden sie von manchen Papageien nicht mehr so gerne
angenommen. Auch dieses Futter kann hervorragend
mit dem Multivitaminpräparat Multi Vitasol-V
angereichert werden.
Heruntergefallenes Obst, Speisereste sowie Keim-
und Kochfutter verderben schnell, deshalb vor allem
in der warmen Jahreszeit die Futterreste auch vom
Käfigboden nach 4 Stunden entfernen!
Über Nacht sind das Feuchtfutter, der Wassernapf
sowie, falls vorhanden, das Badehaus zu entfernen,
die Näpfe und das Badehaus gründlich zu
reinigen und zu trocknen. Der Papagei würde
sonst in den frühen Morgenstunden aus diesen
Näpfen Nahrung aufnehmen. Pilze und Keime hätten
ja über Nacht genug Zeit, sich im Feuchtfutter
oder im Wasser zu vermehren. Besser etwas dursten
als krank werden!
Trinkwasser
Muss täglich frisch bereit gestellt werden,
gegebenenfalls Trinkwasser mehrmals erneuern!
Kochfutter
Kochen Sie doch mal für Ihren Papagei oer Großsittich!
Das besondere an dieser Mischung ist dessen Zubereitung.
Durch den Kochvorgang werden die einzelnen Nährstoffkomponenten
in ihre Bestandteile aufgespalten. Der besondere
Vorteil dabei besteht in der extrem schonenden Verwertbarkeit
durch den Organismus des Papageis. Bei Leberschädigungen
durch zum Beispiel zu viele Sonnenblumenkerne oder
Nüsse sollte nur Kochfutter gereicht werden,
da bei diesem Futter die Leber fast vollständig
entlastet wird. Als Nebeneffekt des Kochens wird
das Futter entkeimt.
Man sollte, wenn möglich, morgens das Koch-,
Quell-, Keim- bzw. Feuchtfutter reichen, vorausgesetzt,
das Feuchtfutter kann nach 4 Stunden wieder entfernt
werden. Nachmittags wird dieses durch eine qualitativ
hochwertige Körner-Mischung oder Pellets ersetzt.
Man gebe nur die tatsächlich benötigte
Menge. Bei Körner- bzw. Pellets-Futter füllt
man den Futternapf erst wieder, wenn dieser fast
vollständig leer ist. Wichtig ist, dass der
Papagei nicht selektiert und auch die kleinen Körner
aufnimmt. Bei Getreide und Hülsenfrüchten
besonders bei Kleinvögeln auf leere Hülsen
bzw. Spelzenmenge achten!
Eine abwechslungsreiche und absolut qualitativ hochwertige
Futtermischung für Graue Rotschwanzpapageien,
Amazonen, Aras, Kakadu und Großsittiche ist
unsere Premium Topstar Mischung aus Samen, Getreide,
Beeren, getrockneten Früchten und Gemüse.
Darüber hinaus enthält dieses Papageienfutter
ein expandiertes Korn mit einer ausgewogenen Zusammenstellung
von Vitaminen, Mineralien und essenziellen Aminosäuren.
Auch hierbei muss darauf geachtet werden, dass der
Papagei nicht selektiert und sich nur die fetthaltigen
Sonnenblumenkerne und Nüsse heraussucht und
die besonders nahrhaften Körner achtlos liegen
lässt.
Auch an die kleinen Sittiche haben wir gedacht!
Für sie haben wir die RU•O•PET
Weltmeistermischung. Topqualität für Klein-
und Wellensittiche. Eine mehrfach gereinigte, absolut
qualitativ hochwertige Saaten-Vollwertfuttermischung
mit zusätzlich getrocknetem Gemüse.
Beispiel: In 100 g Weizen (ganzes Korn) sind unter
anderem ca.
• 13 g Eiweiß
• nur 2 g Fett
• 60 mg Kochsalz
• 0,5 mg Kalium
• 7,8 mg Natrium
• 44 mg Calcium
• 170 mg Magnesium
• 3 mg Eisen
• 2 mg Mangan
• 400 mg Phosphor
• 55 mg Chlor
• 600 ?g Vitamin B1
• 50 ?g Vitamin B2
• 4 mg Nicatin
• 5,1 mg Vitamin B6
• 3,2 mg Vitamin E.
In 100 g Hagebutten sind unter anderem allein 1000
mg Vitamin C enthalten. So hat jede Beere, Frucht
und jedes Saatkorn seine eigene lebenswichtige Substanz.
Noch ein Wort zur Zubereitung des Kochfutters:
Nachdem die gewünschte Menge 12 Stunden eingeweicht
wurde, kocht man dieses ca. 25 Minuten. Nach dem
sorgfältigen Spülen wird es portionsweise
eingefroren. Das Kochfutter eignet sich wegen der
feuchten Darreichungsform besonders zur Beigabe
des Multivitaminpräparats Multi Vitasol-V übers
Futter. Dieses Futter stellt die schonendste Möglichkeit
der Futterreichung dar und ist bei Übergewicht
oder Leberschaden vorzugsweise zu empfehlen.
Grit
Alle Körnerfresser - Papageien, Groß-
und Kleinsittiche -, die auf Pellets umgestellt
sind, brauchen diese kleinen Magensteinchen zur
Unterstützung der Reibefähigkeit des Muskelmagens,
andernfalls ist ein funktionierender Verdauungsverlauf
nicht gewährleistet. Grit kann in loser Form
in kleinen Prisen unter das Trockenfutter gemischt
oder besser noch in einem separaten Napf zur freien
Aufnahme gereicht werden.
Wir verwenden seit Jahren mit bestem und sichtbarem
Erfolg RU•O•PET Biogrit mit Vitaminen,
Mineralien, Aminosäuren und Biotin (zum Beispiel
sorgt Biotin für ein gesundes, schönes
Gefieder). Bedenken Sie: Vitamine, Mineralien, Aminosäuren
und Biotin sind im normalen Standard-Grit und Vogelsand
nicht enthalten. Daher können wir nur diesen
RU•O•PET Biogrit vorzugsweise empfehlen.
Füttern Sie abwechslungsreich
... und rationieren Sie die Portionen. Grundsätzlich
gilt: Besser immer frisch.
Sie werden bemerken, dass Ihr Papagei zum Beispiel
die Obststückchen nur anknabbert und sie dann
achtlos liegen oder fallen lässt. Dies gehört
zum natürlichen Verhalten mancher Vögel,
deren Nahrungsangebot in der Natur so reichhaltig
ist, dass sie nicht gewohnt sind, einen Futterbrocken
vollständig zu verzehren und dann erst den
nächsten zu nehmen.
Zusätzliche Nahrung
... in kleinen Mengen und nicht täglich:
• Tierisches Eiweiß wie Insektenfutter
unter anderem mit Fliegen, Larven, Ameiseneiern,
Honig, Käse, Quark, Butter, Sahne,
Eier (hart gekocht), rohes Rinder-Tatar ohne Gewürze
- aber Vorsicht, rohes Fleisch verdirbt
schnell!
• Erdnüsse, Hasel-, Zirbel-, Wal- und
Paranüsse regelmäßig ohne Schale
und nur in kleinen Mengen als Leckerei
anbieten. Erdnüsse in Speisequalität ohne
Schale nur mit der roten Schutzhaut oder geröstet
ohne Salz sind fast vollständig risikolos.
Wenn Sie dennoch Baumnüsse (Nüsse mit
harter Schale) füttern möchten: Nüsse
gründlich waschen, auf Beschädigungen
oder Löcher in der Schale achten - diese grundsätzlich
auf Pilzsporen untersuchen, gegebenenfalls diese
Nüsse eliminieren.
Bekommt Ihr Papagei täglich frisches Obst und
Gemüse usw., bleibt er gesund, wird nicht dick
und behält sein schönes Gefieder.
Dass Vogelmischfutter zur täglichen Grundnahrung
zählt, ist selbstverständlich. Hierzu
werden noch Kolbenhirse, Eifutter, Zwieback, extrudiertes
Futter/Pellets, aber auch Hundebiskuits, ab und
an ein Stückchen Hähnchenfleisch mit Knorpel,
jedoch ohne Knochen (Verletzungsgefahr) oder eine
Scheibe Wurst, Käse, gekochte Nudeln und vieles
mehr gerne verzehrt.
Auf Futtermischungen mit hohem Anteil an Sonnenblumenkernen
und Erdnüssen mit der Schale sollten Sie verzichten.